Oliver Janich über Flüchtlingskriminalität

Der Journalist Oliver Janich bespricht in einem Video Statistiken über die Kriminalität von Flüchtlingen – und wird heftig von der FAZ angegriffen. 

Der Leser möge von Janichs anderen Thesen, zum Beispiel zum 11. September, halten was er will – Janichs Recherchen zur Flüchtlingskriminalität decken sich jedenfalls mit dem, was ich auf meinem Blog herausgefunden habe. Zuwanderer und Ausländer sind deutlich krimineller als die Restbevölkerung in Deutschland, egal ob man Statistiken zum Strafvollzug (Gefängnisinsassen), zur Strafverfolgung (Verurteilte vor Gericht) oder die Tatverdächtigenzahlen der Polizei untersucht.

Janich bespricht zwar nicht die Strafverfolgungsstatistik, die angibt, wie oft Ausländer im Vergleich zu Deutschen verurteilt werden. Dort hätte er einige Zahlen gefunden, die seine These gestützt hätten. Aber er stellt viele andere Statistiken vor, die mir bisher nicht bekannt waren. So waren beispielsweise  84 Prozent der Intensivtäter in Berlin Ausländer im Jahr 2013 (Minute 12).

Zuwanderer haben außerdem einen hohen Anteil an der Gesamtkriminalität vieler Nationen. Bei den Albanern und Afghanen waren in 2015 über 70 Prozent aller Tatverdächtigen Zuwanderer, nur 30 Prozent leben schon seit längerem in Deutschland (Minute 7).

Sogar die FAZ erwähnt Janich in einem Artikel, weil Janich in einem Video zum Tod der Freiburger Studentin die erhöhte Flüchtlingskriminalität diskutiert hatte, und brandmarkt ihn als Hetzer:

Außerdem hetzt er [Janich] gegen Ausländer, sagt in dem Video über Maria L. zum Beispiel: „Muslime sind viel krimineller als der Durchschnitt der Bevölkerung.“ Dazu gebe es zwar keine offiziellen Statistiken, das könne man aber aus Aussagen von Polizisten „herauslesen“. Im Vergleich zu Deutschen werde ein „wesentlich höherer Prozentsatz“ an Flüchtlingen kriminell.

Mit der Wahrheit hat das wenig zu tun: Christian Pfeiffer, der ehemalige Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen sagt: „Nationalität spielt bei Kriminalität keine Rolle.“ Auch die ersten flächendeckenden Zahlen zur Kriminalität von Zuwanderern zeigen nach Darstellung des Bundesinnenministeriums, dass die Gruppe nicht mehr Straftaten begeht als andere. Der jüngste Bericht des Bundeskriminalamts (BKA) zu dem Thema bestätige eine entsprechende Kernaussage einer früheren Erhebung vom Februar, sagte eine Ministeriumssprecherin laut „Zeit Online“ im Juni: „Zuwanderer sind nicht krimineller als Deutsche.“

Es sei dahingestellt, ob Pfeiffer tatsächlich meint, dass es keine Unterschiede in der Kriminalität von Ausländern und Deutschen gibt oder ob die Aussage von dem FAZ-Redakteur aus dem Kontext gerissen wurde. Wichtig ist: Weiterhin wird die Realität von erhöhter Ausländer- und Flüchtlingskriminalität geleugnet oder ignoriert. Dabei genügt ein einfacher Blick in die Statistiken des BKA und anderer Behörden, um zu sehen, dass Janich richtig liegt. In diesem Artikel habe ich das bereits getan. Hier geht’s zum Video von Oliver Janich über Flüchtlingskriminalität.

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5 Gedanken zu “Oliver Janich über Flüchtlingskriminalität

  1. Lieber Herr Blogbesitzer und lieber Herr Janich,
    es gibt eine ganz einfache Möglichkeit wie man dafür sorgen kann, dass keine Flüchtlinge mehr nach Europa kommen: Man macht sämtliche US-Kasernen in Europa dicht und sämtliche Waffenfabriken und man sorgt dafür, dass die EU keine beschissenen Freihandelsabkommen mit Entwicklungsländern mehr vereinbart, die wohl immer zu Lasten der Entwicklungsländer gehen.
    Seit wievielen Jahrzehnten gibt es Entwicklungshilfe? Und? Ist dadurch irgend etwas besser geworden?
    Wie war das nochmal mit dem Massaker in Afghanistan bei Kundus im September 2009 mit 50 bis 90 Toten? Wer ging dafür ins Gefängnis?
    Wenn westliche Soldaten dutzende Menschen irgendwo in einem entfernten Land umbringen, dann ist das egal, aber wehe es wird einer deutschen Frau auch nur ein Haar gekrümmt (Kölner Silvesternacht). Übrigens die Silvesternacht war vor allem aufgrund der extrem schlechten Koordinierung der Polizeitruppen eskaliert, man könnte auch sagen herbeigeführt worden. Die Menschen wurden just kurz vor Mitternacht im Bahnhof zusammengetrieben und dort mindestens eine halbe Stunde eingepfercht. Wenn es da, u.a. aufgrund jeder Menge Alkohol, nicht zu irgendwelchen Exzessen gekommen wäre, wäre das schon ein ziemliches Wunder gewesen

    Wer von Flüchtlingen redet ohne die Ursachen, vor allem die Rüstungsindustrie und die NATO zu erwähnen, der ist mir erstmal suspekt.

    Mit freundlichen Grüßen

    Stephan Becker

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    • Ich lehne die Kriege der Nato auch aufs Schärfste ab. Das rechtfertigt aber keinesfalls die Massenmigration durch Merkel oder kriminelle Zuwanderer, die so „traumatisiert“ aus ihren Heimatländern fliehen, dass sie nicht anders können als Straftaten zu begehen. Ganz im Gegenteil: Zuerst befürwortet Merkel die Politik der USA, zum Beispiel den Zweiten Golfkrieg oder den jetzigen Syrienkrieg, und dann holt sie gegen den Willen großer Teile der Bevölkerung die Leute zu uns. In den meisten Ländern, aus denen Migranten nach Deutschland kommen, ist zudem gegenwärtig gar kein Krieg, zum Beispiel in den Balkan- und den Maghrebländern.

      Das Kriegsargument ist darum an den Haaren herbeigezogen, verdeutlicht aber die deutsche (und christliche) Untertanenmentalität, die Schuld fast ausschließlich bei sich selbst zu suchen, und alles mit sich machen zu lassen. Oder anders ausgedrückt: Auch noch die andere Wange hinzuhalten, wenn man schon eine Ohrfeige bekommen hat. Damit möchte ich Ihnen nichts unterstellen, aber dieses Argument habe ich schon öfter gehört und es taugt einfach nicht als Rechtfertigung für die Migration oder das Verhalten mancher Migranten, sondern entspringt nur dem Schuldkomplex, den viele Deutsche in sich tragen.

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  2. Das rechtfertigt aber keinesfalls die Massenmigration
    Wussten Sie, dass während und nach des II. WK Millionen von Flüchtlingen aus den Ostgebieten nach Westdeutschland und in das Gebiet der ehemaligen DDR flohen? Und diese Flüchtlinge waren hier so beliebt wie Fußpilz. „Wir Deutschen“ haben anscheinend selbst dann ein Problem mit Flüchtlingen, wenn es unsere eigenen Landsleute sind. Wie kommt das?

    Als Gastarbeiter kamen von Ende der 50er bis etwa Anfang der 70er insgesamt 14 Millionen Europäer nach Deutschland, wobei es schon Ende der 50er in Deutschland die ersten Arbeitslose gab – trotz der totalen Zerstörung Deutschlands. Und es ging uns Deutschen deswegen bis heute nicht schlecht.
    Flüchtlinge oder Immigranten sind nicht am Euro schuld, oder am Lissabon Vertrag, an den PPP- oder CBL-Verträgen, den Privatisierungen von Wasserversorgung, Schulen, Müllentsorgung etc., an ESM oder EFSF, an den Auslandseinsätzen der Bundeswehr, dem Ausverkauf deutscher Firmen, der Abzocke durch die deutschen Energieriesen etc.
    Wieviele Palästinenser, Türken oder Syrer haben Sie denn schon persönlich kennengelernt?
    Keine Sorge die Massenimmigration hat sich auf gerade einmal etwa eine Million Flüchtlinge beschränkt. Danach waren die Grenzen wieder dicht, aber die deutsche Industrie kann sich jetzt über jede Menge junge, kräftige und sich fügsam verhaltende Männer freuen, die bei Ihnen für wenig Geld Drecksarbeit z.B. in Produktionsbetrieben oder im Gaststätten- und Reinigungsgewerbe macht. Außerdem sorgen diese Menschen für eine große Nachfrage nach Konsumgütern. Dass es auch bei Flüchtlingen einige Idioten gibt, will ich gar nicht in Abrede stellen.

    und dann holt sie gegen den Willen großer Teile der Bevölkerung die Leute zu uns.
    Dem ging noch voraus, dass den Flüchtlingen in den Nachbarstaaten von Syrien durch die „Weltgemeinschaft“ nicht einmal genügend Geld für Essen gegeben wurde (30 Euro pro Haushaltsvorstand und MONAT).

    In den meisten Ländern, aus denen Migranten nach Deutschland kommen, ist zudem gegenwärtig gar kein Krieg, zum Beispiel in den Balkan- und den Maghrebländern.
    Genau! Die freuen sich dort auf dem Balkan ihres Lebens und wenn dann kommen höchtens irgendwelche Zivilversager zu uns, weil sie unbedingt auch diese tollen H-IV-Einkommen haben wollen. Oder so ähnlich:

    Die NATO im Kosovo
    von Hannes Hofbauer, in Wissenschaft & Frieden 2009-1: 60 Jahre Nato

    Weggesehen haben vor allem deutsche Soldaten, als im März 2004 pogromartige Ausschreitungen gegen serbische Siedlungsenklaven und Klöster eine Vertreibungswelle in Gang setzte, bei der 19 Menschen ums Leben kamen und mehrere Dörfer zerstört wurden. Dem Aufstand des Mobs gingen wohl koordinierte Massenkundgebungen voraus, die sich gegen die UNMIK[UNO-Verwaltung des Kosovo] wandten. Weil dieser nicht beizukommen war, entlud sich die Wut der Albaner gegen die ethnischen Minderheiten; schlimmer: es gibt massive Anhaltspunkte dafür, dass der ethnische Hass bewusst geschürt worden ist.

    Vier Monate nach der Unabhängigkeitserklärung Kosovas[durch das kosovarische Parlament] hat das Parlament in Prishtina am 15. Juni 2008 eine Verfassung verabschiedet, die sich als Durchschrift des Plans von Martti Ahtisaari liest. Dieser war zwar 2007 vor der UNO gescheitert, bildet aber dennoch die Grundlage für die »überwachte Unabhängigkeit« des jüngsten europäischen Staates. Die darin festgehaltene Oberherrschaft der UN- und EU-Verwalter19 macht aus dem Land ein Kolonialgebiet. Die Orientierung auf die NATO wird bereits im Vorspann der Verfassung deutlich, wenn von der Absicht die Rede ist, „den Staat Kosova vollständig am euro-atlantischen Integrationsprozess teilnehmen zu lassen.“

    http://www.wissenschaft-und-frieden.de/seite.php?artikelID=1523

    NATO Soldat vergewaltigt 6-jähriges Mädchen in Tirol
    Gespeichert von Reichmann am/um 22. Januar 2015

    Vergewaltigungsvorwürfe sind NATO-Truppen bekannt
    Schon vor Jahren wurde aufgedeckt, dass Soldaten der NATO im damaligen Ex-Jugoslawien tausende Frauen und Kinder vergewaltigt hatten. Letztlich wurde aber das wahre Ausmaß der Übergriffe der Öffentlichkeit verschwiegen. Auch die „7th Parachute Regiment Royal Horse Artillery” war in den Jahren 1996–97 als Teil der Nato-Truppen mit zwei Batterien in Bosnien und 1999 im Kosovo stationiert. Offenbar konnte man das Problem der Vergewaltigungen bislang noch nicht in den Griff bekommen.

    http://www.inhr.net/artikel/nato-soldat-vergewaltigt-6-j%C3%A4hriges-m%C3%A4dchen-tirol

    Und es geht munter weiter dort im ehemaligen Serbien:

    Gewalt bei Antiregierungsprotest im Kosovo
    27. Jänner 2015,

    In der Hauptstadt Prishtina versuchten am Dienstag tausende Anhänger der nationalistischen albanischen Bewegung Vetevendosje (Selbstbestimmung), den Sitz der Regierung zu stürmen. Sie forderten den Rücktritt von Arbeitsminister Aleksandar Jablanovic, einer von drei Serben im Kabinett.

    derstandard.at/2000010936913/Wieder-Gewalt-bei-Anti-Regierungs-Protest-im-Kosovo

    Die Spirale der Gewalt im Kosovo
    Autorin/Autor Bahri Cani, 16.02.2016

    Am 9. Januar fand schließlich die größte Demonstration seit der Unabhängigkeitserklärung vor acht Jahren im Kosovo statt. Mehrere Tausend Kosovaren demonstrierten in Pristina. Sie warfen Steine und Molotow-Cocktails. Die Polizei reagierte darauf mit dem Einsatz von Tränengas. Die Demonstranten verlangten den Rücktritt der Regierung sowie Neuwahlen, weil die Regierung „gegen die Interessen des Landes arbeite“. Es gab Dutzende verletzte Polizisten und Demonstranten sowie große Schäden an den Regierungsgebäuden. Mehrere bekannte Abgeordnete wurden verhaftet und später unter Hausarrest gestellt.(…) „Die Situation im Kosovo ist besorgniserregend. Die Bilder der Gewalt haben dem Image des Kosovo sehr geschadet“, sagt Safet Gerxhaliu, Vorsitzender der Wirtschaftskammer im Kosovo gegenüber der DW. „Es besteht große Angst vor sozialen Unruhen und Demonstrationen, weil das Land sehr große wirtschaftliche Probleme hat.“ Das jüngste Land Europas hat eine Arbeitslosenquote von fast 40 Prozent.(…)Die Kosovaren sind das einzige Volk Europas, das für die Einreise in die EU ein Visum benötigt. Die Bürger glauben nicht mehr an eine schnelle Besserung der Lage. Deswegen verließ in den letzten zwei Jahren fast jeder Zehnte das Land und suchte eine bessere Perspektive in Deutschland und anderen europäischen Ländern.

    dw.com/de/die-spirale-der-gewalt-im-kosovo/a-19051363
    Aber Hauptsache die USA können weiterhin ihre größte Militärbasis in Europa behalten – Camp Bondsteel.

    verdeutlicht aber die deutsche (und christliche) Untertanenmentalität, die Schuld fast ausschließlich bei sich selbst zu suchen,
    Umgekehrt wird ein Schuh draus. „Wir Deutschen“ sind, wie so viele Völker, groß darin nach oben zu buckeln und nach unten zu treten. Wir lassen alles mögliche mit uns machen (siehe oben), aber wehe uns kommt eine Minderheit in die Quere, an der wir uns abreagieren können. Dann aber Hallo! Und wie „wir“ dann aktiv werden können auf einmal! Dann machen wir sogar Demonstrationen! Wöchentlich!
    Lassen Sie uns die Flüchtlings- und Immigrations-Täter hierzulande jetzt und in Zukunft genauso hart bestrafen wie die Verantwortlichen des Kundus-Massakers. Das wäre doch was, oder?

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    • Ich kann gerade nicht auf jeden Punkt antworten. Generell ist wichtig, dass was in der Vergangenheit war, keine Rechtfertigung für kriminelles Verhalten oder Massenmigration ist. Das Ausbildungsniveau der Migranten ist außerdem dermaßen schlecht, dass sie mehr Kosten als Nutzen bringen werden. Zudem sind fast alle Migranten eben keine Kriegsflüchtlinge, weil sie aus sicheren Drittstaaten kommen und die Mehrheit ursprünglich aus Staaten, in denen kein Krieg herrscht. Selbst in Syrien gibt es große Gebiete, in denen keine Kampfhandlungen stattfinden, wo also kein unmittelbarer Grund besteht, zu fliehen.

      Zu dem Argument, eine Million Menschen sind doch gar nicht so viel, kann ich nur sagen: Schauen Sie sich die Demographie der Migranten an – vor allem junge, muslimische Männer, die ihre Familie erst noch nachholen werden (Familiennachzug). In zwei bis drei Generationen sind die Deutschen höchstwahrscheinlich eine ethnische Minderheit, da es in der Altersgruppe der Männer von 20 bis 35 Jahren nur 6 Millionen ethnische Deutsche gibt. Eine knappe Million Migranten innerhalb eines Jahres sieht da jedenfalls anders aus, oder? Siehe dazu diese demographische Hochrechnung: Germany crosses the demographic rubicon

      Zu den Nationalitäten der „Flüchtlinge“ und ihrem Bildungsniveau werde ich in Zukunft versuchen, etwas zu schreiben.

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  3. Als Ergänzung zu meinem längeren Kommentar von gestern Abend noch ein paar Hinweise auf „Terrorattentate“ (auch wenn Fakten hier auf diesem Blog anscheinend nicht erwünscht sind):

    Der verdrängte Amoklauf von Erfurt
    26.04.07
    Auf die Frage, ob das, was im Gutenberg-Gymnasium passiert ist, in ihren Augen hinreichend geklärt sei, sagt sie: „Ich weiß schon, was Sie damit meinen. Gerade wir Schüler wären dazu prädestiniert gewesen, wirklich Klärung zu verlangen. Immer wieder die Sache mit dem zweiten Täter, der im zweiten Stock von so vielen gesehen wurde.

    welt.de/vermischtes/article833429/Der-verdraengte-Amoklauf-von-Erfurt.html

    Der Amoklauf von Winnenden
    Wie aus dem Nichts

    11. März 2009

    Stetig steigt die Zahl der Toten
    Unter den Eltern, die am Wunnebad ihre Kinder aufsuchen, wird von einem möglichen zweiten Täter gesprochen.

    stern.de/panorama/stern-crime/der-amoklauf-von-winnenden-wie-aus-dem-nichts-3424882.html

    Sehr gut auch dazu eine öffentliche Diskussion mit Eric T. Langer, Rechtsanwalt der Angehörigen der Opfer von Erfurt und Lebensgefährte einer getöten Lehrerin von Erfurt – eine Veranstaltung vom 21. Feb. 2012.

    Winnenden – Erfurt – Parallelen

    So machte der Attentäter Jagd auf seine Opfer
    24.07.11
    Erst zündete er die Bombe, dann schoss der Täter in einem Ferienlager um sich. Einige Überlebende sagen, er habe dabei Hilfe von einem zweiten Schützen gehabt.

    Zeugen sahen zweiten Schützen
    Die Zeugen von Utoya sagen aber auch, dass es noch einen zweiten Schützen gegeben haben muss. Das glaubt auch Marius Røset. „Ich bin ganz sicher, dass von zwei verschiedenen Stellen aus gleichzeitig geschossen wurde“, sagt er. Der zweite Mann war den Aussagen zufolge etwa 180 Zentimeter groß, hatte dichtes, dunkles Haar und sah nordisch aus. Er war mit einer Pistole und einem Gewehr bewaffnet.

    „Ich bin absolut sicher, dass es zwei Personen waren, die geschossen haben“, sagt auch der 23-jährige Aleksander Stavdal. „Ich habe mich umgedreht, als ich weggelaufen bin“, sagt er. „Ich habe gesehen, wie die die Leute einfach abgeknallt haben.

    Eine Sechzehnjährige, die anonym bleiben möchte, sagt, dass Anders B. immer geprüft habe, ob sein Opfer auch wirklich tot sei. „Ich sah, wie ein Junge auf dem Rücken lag. Er zitterte und hustete, bis die beiden ihn erschossen, bevor sie gingen.“

    welt.de/politik/ausland/article13503965/So-machte-der-Attentaeter-Jagd-auf-seine-Opfer.html

    Oder der „Amoklauf“ von Lüttich im Dezember 2011 (man achte auf das Datum):

    Schusswechsel nach Anschlag in Lüttich – zwei Tote, 15 Verletzte
    15.12.2011, 15:43 Uhr
    Bei einem Anschlag im belgischen Lüttich sind mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Rund 15 Passanten wurden verletzt. Einer der Täter starb, ein zweiter war auf der Flucht.

    t-online.de/nachrichten/id_52348376/schusswechsel-nach-anschlag-in-luettich-zwei-tote-15-verletzte.html

    Aber seltsam, zwei Tage vorher erzählte die Polizei noch was ganz anderes – vor allem die Ähnlichkeiten mit dem Münchner Anschlag sind verblüffend:

    Anschlag in Lüttich
    Vier Tote und 75 Verletzte bei Amoklauf – Täter war Waffennarr

    13.12.11

    Das Blutbad versetzte die belgische Stadt nahe der deutschen Grenze in einen Schock. Stundenlang kursierten Gerüchte über die Flucht eines möglichen Komplizen, und die Innenstadt wurde über Stunden weiträumig abgeriegelt. Einen terroristischen Hintergrund schloss das Innenministerium aus.

    Mehrere Medien hatten zunächst über eine Verfolgungsjagd mit einem mutmaßlichen Komplizen durch die Innenstadt berichtet. Demnach gab es eine Stunde nach dem Anschlag einen Schusswechsel mit Sicherheitskräften. Die Polizei dementierte dies aber später. Auch Meldungen, ein mutmaßlicher zweiter Täter habe sich in den Justizpalast geflüchtet, erwiesen sich als falsch.

    abendblatt.de/politik/ausland/article108199412/Vier-Tote-und-75-Verletzte-bei-Amoklauf-Taeter-war-Waffennarr.html

    Was war mit dem tödlichen Messer-Attentat gegen die schwedische Außenministerin Anna Lindh? War der, der Öffentlichkeit präsentierte verwirrte Täter, wirklich der wahre Täter?

    Es leben die verwirrten Einzeltäter und Medien, die die Wahrheit teilweise dann doch verbreiten, auch wenn sie es eigentlich gar nicht dürfen.
    Terroristen haben praktisch immer völlig unschuldige Menschen zum Ziel, nie Villenviertel, praktisch nie Kasernen (Ausnahmen: ETA, ein paar Anschläge im Irak und Afghanistan) oder Rüstungsbetriebe. Diese „Terroristen“ schießen sich mit solchen Anschlägen immer mehrfach in die eigenen Knie, weil kein normaler Mensch solche Gewalt gut findet. Meine Meinung ist, dass solche Terroranschläge IMMER auf das Konto von Staaten gehen. Die Frage ist jetzt welcher.

    Aufgrund der Parallelen hier noch der Hinweis auf ein Forum, das den Nizza-Lkw-Anschlag genauer untersucht hat:

    Nizza, LKW Anschlag
    http://geomatiko.eu/forum/forumdisplay.php?fid=35

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